0.10.2009 - Weltrekord in Reichweite,
Kleine Zeitung
In Niederöblarn gehen die besten
Stockschützen auf Weitenjagd.
Weitenjäger unter sich, die Rollbahn wird zur Stocksportbahn
Der Weitensport ist der Ausreißer im Stocksport. Während es in den anderen
Disziplinen auf Genauigkeit und Taktik ankommt, zählt bei den "Kraftlackln"
unter den Eisstock- und Asphaltschützen nur die Weite. Sonst nichts.
Zwei Tage ist dieses Wochenende die österreichische Nationalmannschaft in
Union-Sportzentrum Niederöblarn zu einem Trainingslehrgang einquartiert.
Mit dem Jugendnationalteam feilen insgesamt 27 Athleten an ihrer Technik.
Und sie gehen auf Weitenjagd. "Wenn ich schon das Nationalteam da habe,
dann muss es auch einen Rekord-Versuch geben", sagt Dietmar Salmhofer, der
durch seine Kontakte zum Weltklasse-Weiten-Stocksportler Rene Genser den
Aufenthalt eingefädelt hat.
Genser ist Vize-Weltmeister im Einzel und Weltmeister mit der Mannschaft
und spielt den Ball bei der Favoritenrolle gleich weiter: "Es kommt ganz
darauf an, wie der Stier von Salzburg drauf ist." Gemeint ist Bernhard
Patschg, in dem der Steirer Genser den härtesten Konkurrenten sieht. Ob
sich wirklich ein Weltrekord ausgeht? "Das kommt darauf an, wie der Belag
der Rollbahn beschaffen ist und ob unser Plattenmaterial dafür optimal
geeignet ist", erklärt Genser. Aber: "Möglich ist alles. Auch mehr als der
bisherige Rekord von 201 Metern."
Der Kleinsölker Martin Höflechner, ebenso wie Sascha Moosbrugger aus
Schladming im Jugend-Kader, hat mit Trainer Peter Thaler das Rollfeld
getestet. "Es wird sehr, sehr schwierig", sagt Thaler. "Aber warten wir
auf die Top-Athleten." Der Rekordversuch beginnt am Samstag (16 Uhr) im
Rahmen des Sturm- und Kastanienfestes.
GERHARD PLIEM
10.01.2009 - Der "Stier" schlug wieder zu, Kleine Zeitung
Achter Titel für Bernhard Patschg im
Weitschießen.
Bernhard Patschg, der Salzburger Stier, hat wieder zugeschlagen: Der
Weltmeister sicherte sich auf dem Kärntner Weißensee seinen achten
Staatsmeistertitel im Weitschießen. Bereits mit dem ersten Versuch stellte
er mit 230,51 Metern die Tageshöchstweite auf. Rene Genser (216,25 m)
verpasste als Vierter das Podium. Der Sebersdorfer setzte seinen ersten
Versuch in den Sand und wurde dann ein Opfer der stark zunehmenden Kälte,
bei der keine großen Weiten mehr möglich waren. Zweiter wurde Bernhard
Hutter (S/229,21 m), Dritter Manuel Reischl (OÖ/227,42 m). Sonntag soll in
Kärnten der Weltrekord im Weitschießen fallen.
Staatsmeisterschaft: 1. B. Patschg (S) . .
. 4. Rene Genser (Sebersdorf), 7. Thorsten Mayer (Breitenau). - U23-ÖM: 1.
Josef Patschg (S), 2. Mayer, 3. Sascha Moosbrugger (Schladming) . . . 8.
Manuel Höflechner (Kleinsölk)
08.01.2009 - Gruber ist wieder da, Kleine Zeitung
Die Weitschützen aus dem Hartbergerland
waren bei den Landesmeisterschaften Titelhamster. Nun wollen sie auch bei
den Staatsmeisterschaften zuschlagen.
Landesmeistertitel im Doppelpack holte sich in der Stanz der 14-jährige
Sebersdorfer Maximilian Zwickl. Er sicherte sich Gold in der U14 und auch
eine Klasse höher in der U16. In seiner eigentlichen Altersklasse war er
als haushoher Favorit in den Bewerb gegangen und gewann 28 Meter vor
Gerhard Schwab auch überlegen. Sensationell war der Sieg des 14-jährigen
Talents in der U16, wo er den Schladminger Manuel Moosbrugger um sieben
Meter ebenfalls klar distanzierte.
Kräftiges Lebenszeichen. In der U19 gab Kevin Gruber mit seinem Sieg ein
kräftiges Lebenszeichen von sich. "Ich weiß, dass ich auf Eis stärker bin.
Den Grund kenne ich selbst nicht genau, vielleicht liegt es an der für Eis
besseren Stockauflage", sagt der Mönichwalder. Auch in der Schule war es
im Dezember ein wenig ruhiger, deshalb konnte er noch konsequenter
trainieren als sonst. Ein paar gute Tipps von Papa Hans Gruber, der mehr
als zwei Jahrzehnte als mehrfacher Welt- Europa- und Staatsmeister die
Weitensportszene mitprägte, waren da sicher auch sehr nützlich. "Gute
Ratschläge kann man immer gut gebrauchen", meint Kevin Gruber.
Vormachtstellung. Das Vertrauen wirkte sich auch im Wettkampf aus. Er
verwies den bisherigen Dominator der Saison, Philipp Baumgartner
aus Sebersdorf, um fast sechs Meter auf Platz zwei. Franz Seidl aus
Sebersdorf komplettierte hier mit seinem dritten Platz die
Vormachtstellung der Weitschützen aus dem Hartbergerland. Im Landescup
ließ René Genser (Sebersdorf) keinen Zweifel über seinen Sieg aufkommen.
Er gewann mit zehn Metern Vorsprung auf Sascha Moosbrugger (Schladming).
EM-Tickets. Alle sind nun perfekt auf EM-Kurs, bei der Staatsmeisterschaft
am Weißensee am Wochenende wollen sie die EM-Tickets lösen. Für Genser
geht es sogar um noch mehr: Er fühlt sich in Bestform und möchte den in
den letzten Jahren unbezwingbaren Salzburger Bernhard Patschg biegen.
JOSEF SUMMERER
03.01.2009 - Zehn Punkte zurück, aber Leitersdorf jubelte noch, Kleine
Zeitung
Mit 24:24 gegen Fresing holt Leitersdorf
Landesmeister-Titel im Eisschießen.
Hochspannung bis zum letzten Stock! Der Landesmeister 2008 im Eisschießen
heißt RSU Leitersdorf. Herbert Laffer, Martin Laffer, Christoph Ulz, Erich
Trummer und Markus Dreiszger setzten sich im Finale in Weiz gegen Fresing
mit 24:24 durch. Bei Punktegleichheit entscheidet ja für gewöhnlich die
letzte Kehre, die ging an die Leitersdorfer. Laffer und Co. hatten aber
auch den Bonus, als Vorrundensieger nach Weiz gekommen zu sein.
Gold vor Augen. Dabei hatten die Fresinger (Arnold Pronegg, Johann Pölzl,
Markus Wippel, Volker Truschnegg und Manfred Pusnik) Gold schon vor Augen.
Zwei Kehren vor Schluss führten sie noch 24:14. Doch die Leitersdorfer
konterten noch mit zwei "Fünfern". Bronze sicherte sich Landscha/Weiz
(Walter Lamprecht, Walter Votter, Manfred Weber, Manfred Neuhold und
Hermann Votter) mit einem 41:11 über Eis Lannach.
Weitschützen. Auch die Weitschützen ermittelten ihre neuen Meister. Sascha
Moosbrugger räumte in Stanz sowohl den Titel bei den Herren als auch in
der U23-Klasse ab. Nur im "Landescup" musste er sich Rene Genser
geschlagen geben. Auf zwei Titel brachte es auch Maximillian Zwickl. Er
war in der U16- bzw. U14-Kategorie nicht zu biegen. Gold in der U19-Klasse
ging an Kevin Gruber.
Dienstag. Am Dienstag ist in Liebenau (ab 7 Uhr) Großkampftag:
Landesmeisterschaft Ziel für alle Klassen!
SIGI PALZ
30.12.2008 - - Hartberger haben die EM fest im Visier, Kleine Zeitung
Rene Genser jagt den Salzburger Bernhard Patschg. Seine Sebersdorfer
"Schüler" haben ihr EM-Ticket so gut wie sicher in der Tasche.
Die Stock-Weitschützen aus dem Bezirk Hartberg sind weiter auf
Europameisterschaftskurs. Da am Weißensee zu wenig Eis war, musste das
EM-Qualifikationsschießen nach Winklarn (Niederösterreich) verlegt werden,
wo Rene Genser und Co. wieder vorne mitmischten. Genser belegte zwei Mal
Rang zwei hinter Bernhard Patschg aus Salzburg und ist drauf und dran, den
derzeit scheinbar unbesiegbaren Salzburger endlich einmal zu biegen.
Gensers "Schüler" aus Sebersdorf, Philipp Baumgartner und Max Zwickl,
haben ihr EM-Ticket so gut wie sicher in der Tasche, wenn sie ihre Form
einigermaßen halten können. Baumgartner war in der U19 einmal vorne und
musste sich einmal dem Salzburger Christian Zeber knapp geschlagen geben.
Der erst 14-jährige Max Zwickl wird in der U16 schon zu einer festen
Größe. Er landete wieder zwei Mal am Podest. Nach einem dritten Rang im
Samstagbewerb katapultierte sich das Riesentalent am Sonntag erstmals in
der U16 auf Rang zwei.
EM-Chancen. Auch der Mönichwalder Kevin Gruber hat noch EM-Chancen. Mit
den Plätzen fünf und vier am vergangenen Wochenende hat er noch alle
Chancen, sich ins Vier-Mann-Aufgebot der U19 zu schießen. Die letzten
Qualifikationsbewerbe für die EM im Februar gehen am 3. und 4. Jänner bei
der Landesmeisterschaft in der Stanz und am 10. und 11. Jänner bei der
Staatsmeisterschaft am Weißensee (Kärnten) in Szene.
JOSEF SUMMERER
26.11.2008 - Baumgartner hat die EM fest im Visier, Kleine Zeitung
Neben Philipp Baumgartner überzeugten auch die anderen Weitschützen der
Sebersdorfer Stocksportler in den Österreich-Cup-Bewerben.
Die Sebersdorfer Eisstockschützen zeigten sich beim Österreichcup in
Winklarn (NÖ) von ihrer besten Seite. Philipp Baumgartner, Rene Genser,
Max Zwickl und Franz Seidl mischten im Spitzenfeld mit und haben gute
Karten für Tickets auf die Europameisterschaft, die Anfang Februar 2009 auf dem Weißensee in Kärnten stattfindet.
U19-Schütze Baumgartner belegte im ersten Wertungsdurchgang Platz zwei und
siegte im zweiten. Damit holte er sich die Gesamtwertung aller vier
Bewerbe des Österreich-Cups und führt auch die Qualifikationswertung für
die EM vor den beiden Salzburgern Christian Zeber und Josef Huber an.
Kevin Gruber aus Mönichwald und Franz Seidl aus Sebersdorf kamen in der
Österreich-Cup-Endwertung auf die Ränge vier und fünf. Beide haben noch
gute Chancen auf ein EM-Ticket.
Rene Genser. Dasselbe gilt für die Sebersdorfer Rene Genser in der
allgemeinen Klasse und Max Zwickl (U16). Genser unterlag dem als fast
unschlagbar geltenden Salzburger Bernhard Patschg, liegt aber auf dem
gesicherten zweiten Rang im Kampf um die EM-Tickets. Eine weitere
Talentprobe legte der 14-jährige Max Zwickl ab. Er belegte bei beiden
Bewerben sowie in der Gesamtwertung Rang drei.
Nationalkader. Alle vier Sebersdorfer gehören dem Nationalkader an.
Kommendes Wochenende gibt es einen Lehrgang in Schielleiten. Am 27. und
28. Dezember trainiert der Nationalkader auf dem Weißensee, um für die EM
einen kleinen Vorteil zu haben. Den Abschluss des Kadertrainings bildet
ein Qualifikationsbewerb für die EM-Plätze. Bei den Staatsmeisterschaften
Anfang Jänner fällt dann die endgültige Entscheidung.
18.06.2008 - Zwickl zeigte wieder auf
Zweite Plätze für Österreich in Bayern. Beim internationalen
Vierländerwettkampf der Stockweitschützen zwischen Deutschland, Italien,
Tschechien und Österreich in Fridolfing in Bayern legte der Sebersdorfer
Max Zwickl erneut eine Talentprobe ab.
Jungspund. Der 13-Jährige war
der mit Abstand jüngste Starter in seiner Klasse und holte sich in der
U16-Kategorie mit seinen Mannschaftskollegen Christopher Weiß, Rene
Kaufmann und Christian Seber hinter Deutschland Rang zwei.
Zweiter Platz. Kevin
Gruber aus Waldbach mit dem U18-Team und Rene Genser (Sebersdorf) mit dem
österreichischen Nationalteam mussten sich mit ihren Mannschaften
ebenfalls Deutschland geschlagen geben und jeweils mit Rang zwei Vorlieb
nehmen. Für Rene Genser gab es auch in der Einzelwertung den
hervorragenden zweiten Platz.
02.05.2008 - Favorit auf den Titel.
In Abwesenheit von Bernhard Patschg,
der wegen einer Schulterprellung pausieren muss, gilt Rene Genser als
größter Favorit auf den Titel. Der Steirer will Landsmann Gruber zu seinem
Abschied aber sicher kein Geschenk machen: "Ganz glaube ich dem Hans
nicht, wenn er sagt, dass er es nicht mehr ganz so ernst nimmt." Grubers
Sohn Kevin wird in Ternitz wie auch der Sebersdorfer Philipp Baumgartner
in der U18 antreten.
01.03.2008 - Drei von fünf Titeln bei Eisstock-WM an Österreich, Krone
Die rot-weiß-roten Eisstockschützen haben
am Freitag bei den 8. Weltmeisterschaften in Klobenstein in Südtirol
ordentlich abgeräumt. Im Ziel-Einzelbewerb feierten die Herren einen
Doppelerfolg: Der Steirer Manfred Gutmann eroberte vor Bernd Fischer die
Goldmedaille. Auch im Mannschaftsbewerb erkämpften sich Weltrekordler
Gutmann, Fischer, Franz Roth und Thomas Fuchs das wertvollste Edelmetall.
Im Weitenbewerb triumphierte das österreichische Herrenteam (Bernhard
Patschg, Rene Genser, Johann Gruber, Bernhard Hutter) mit einem
Gesamtscore von 347,30 Metern vor Deutschland mit 325,25 m und Italien mit
276,84. Das ergab unterm Strich drei von fünf möglichen Titeln am ersten
Entscheidungstag.
Bronze für Damen
Das rot-weiß-rote Damenteam um Susanne Sohm-Armellini, Romana Waldner,
Silvia Gutmann-Wild und Rosemarie Strieder sicherte sich im
Mannschafts-Zielbewerb die Bronzemedaille. Die österreichische
Edelmetall-Sammlung komplettierte die Silbermedaille von Gutmann-Wild im
Ziel-Einzelbewerb.
01.03.2008 - Österreicher räumen bei WM ab, ORF
Die österreichischen Eisstockschützen haben am Freitag bei den achten
Weltmeisterschaften in Klobenstein (Südtirol) ordentlich abgeräumt.
Im Ziel-Einzelbewerb feierten die Herren einen Doppelerfolg: Der Steirer
Manfred Gutmann eroberte vor Bernd Fischer die Goldmedaille. Auch im
Mannschaftsbewerb erkämpften sich Weltrekordler Gutmann, Fischer, Franz
Roth und Thomas Fuchs das wertvollste Edelmetall.
Im Weitenbewerb triumphierte ebenfalls das österreichische Herren-Team
(Bernhard Patschg, Rene Genser, Johann Gruber, Bernhard Hutter) mit einem
Gesamtscore von 347,30 Metern vor Deutschland (325,25) und Italien
(276,84). Das ergab unter dem Strich drei von fünf möglichen Titeln am
ersten Entscheidungstag.
Österreichs Damen-Team mit Susanne Sohm-Armellini, Romana Waldner, Silvia
Gutmann-Wild und Rosemarie Strieder sicherte sich im Mannschaftszielbewerb
die Bronzemedaille. Die österreichische Edelmetallsammlung komplettierte
die Silbermedaille von Gutmann-Wild im Ziel-Einzelbewerb.
28.02.2008 - Zwei Goldjäger im Doppelzimmer, Kleine Zeitung
Johann Gruber und Rene Genser haben heute bei der WM im Mannschaftsbewerb
der Weitschützen Gold im Visier.
Johann Gruber und Rene Genser sind bei der WM hungrig nach Medaillen

Gelöst wirkte das oststeirische Weitschützenduo Johann Gruber und Rene
Genser beim ersten Training auf dem Eisring vor der Arena Ritten in
Südtirol. "Wir sind einfach froh, dass wir bei der WM sein dürfen. Die
Anspannung kommt am Wettkampftag ganz von selbst. Da bin ich nicht mehr so
locker", sagte Rene Genser zwischen zwei Trainingsschüssen. Der
Sebersdorfer legte einen Versuch nach dem anderen nahezu perfekt aufs Eis
und Kollege Gruber stand ihm um nichts nach - es läuft. Beide scherzten
und waren guter Dinge, mussten vom Physiotherapeuten sogar ein bisschen
gebremst werden. "Sie wollen pausenlos schießen. So kurz vor dem Bewerb
ist diese Beanspruchung aber nicht optimal", erklärt Harald Kopper.
Mannschaftshotel. Im Mannschaftshotel der Österreicher teilen sich die
steirischen Kraftpakete ein Zimmer, genauer gesagt ein Doppelbett.
Gestritten wird maximal um die Fernbedienung. "Wer sie hat bestimmt das
Programm - das ist schon in Ordnung. Auf jeden Fall besser als die
Aussicht. Ein paar Meter vor unserem Hotelzimmer ist der Berg", schmunzelt
der Mönichwalder Europameister Gruber.
Griff nach Gold. Heute greifen die beiden Athleten mit Einzelweltmeister
Bernhard Patschg und dessen Salzburger Landsmann Bernhard Hutter nach Gold
in der Mannschaft, morgen folgt dann der Einzelwettkampf. Eine Medaille
ist auch da für beide Steirer drinnen.
GEORG MICHL, KLOBENSTEIN
31.01.2008 - Zwei auf der Jagd nach
Edelmetall, Kleine Zeitung
Baumgartner und Gruber greifen bei der Weiten-EM der Junioren an.
An diesem Wochenende geht es für die männlichen steirischen
Eisstockschützen ans Eingemachte. Die Königsklasse - die
Staatsmeisterschaft im Mannschaftsspiel - geht in Dornbirn über die Bühne
und in Freilassing (GER) werden die Junioren-Europa- und U23-Weltmeister
im Weitschießen ermittelt.
U23-WM. Zum ersten Mal wird am Samstag in Freilassing eine U23-WM
ausgetragen. Mit Thorsten Mayer (Breitenau) und Sascha Moosbrugger (Schladming)
sind zwei Steirer im Vier-Mann-Kader. Philipp Baumgartner
(Sebersdorf/U18), Kevin Gruber (Mönichwald/U18), Manuel Höflechner (Kleinsölk/U16)
und Manuel Moosbrugger (Schladming) vertreten die steirischen Fahnen bei
der EM.
EM-Medaillentipp. "Mein einzig echter EM-Medaillentipp bei den
Einzelbewerben ist Baumgartner. Höflechner und Sascha Moosbrugger sind
noch zu jung und Gruber ist leider nicht in Topform", analysiert
Weiten-Fachwart Helmut Aglassinger, "In der U23 ist es ausgeglichen, aber
die Deutschen sind verdammt stark. Da braucht man schon einen besonders
guten Tag. Bei der Mannschaft ist alles drin."
Spekulation mit Medaille. Der Sebersdorfer Baumgartner spekuliert auch
selbst mit einer Medaille: "Es läuft gut. Ein Platz auf dem Stockerl
sollte drin sein, aber die Konkurrenz aus Deutschland ist wirklich sehr
stark." Mit seinem Kollegen Kevin Gruber macht sich der amtierende
österreichische U18-Meister heute per Bus auf die Reise nach Deutschland.
Trainiert wurde bis zum letzten Moment - natürlich mit seinem Mentor Rene
Genser.
17.01.2008 - 37 steirische Schützen greifen
nach Edelmetall, Kleine Zeitung
Gleich zwei rot-weiß-rote Meisterschaften stehen an diesem Wochenende auf
dem Programm. Im Ziel- und im Weitenbewerb gilt es 13 Medaillen zu
verteidigen.
Eine harte Aufgabe wartet auf die 37 qualifizierten Schützen an diesem
Wochenende in Linz (Ziel) und am Weißensee (Weiten). Immerhin brachten die
Zielschützen im vergangenen Jahr neun und die Weitschützen vier Medaillen
von den Meisterschaften nach Hause - das gilt es im Jahr der WM zumindest
zu verteidigen.
Landesfachwart Hans-Jürgen Lenert hat für die Kleine Zeitung vor dem
"Super-Wochenende" die steirischen Schützen genau unter die Lupe genommen
und ihre Medaillenchancen eingeschätzt (siehe Kästen links). Die
Topfavoriten in Linz sind die üblichen Verdächtigen: Weltrekordhalterin
und Titelverteidigerin Silvia Gutmann-Wild, ihr Ehemann und Weltmeister
Manfred Gutmann sowie Landesmeister Franz Roth sind die heißesten
Kandidaten auf Staatsmeisterschafts-Gold.
Alexandra Puntigam (U23, U18) und Simone Steiner (U18, U16) werden gleich
in zwei Klassen ihr Glück versuchen. Puntigam hat im Gegensatz zu ihrer
jüngeren Kollegin schon Meisterschaftserfahrung. 2007 holte sie bereits
U23-Gold. Die x-fache Staatsmeisterin Christine Holzegger darf man bei den
Seniorinnen schon gar nicht außer Acht lassen.
Zweiter Versuch
Die Weitschützen starten am Samstag den zweiten Versuch, ihren Meister zu
küren. Letztes Wochenende musste die Titelentscheidung kurzfristig
verschoben werden - es war zu warm. Am Samstag wird es aber sicher einen
Meister geben, denn notfalls wird auf der Asphaltanlage in Klagenfurt
geschossen. Rene Genser und Johann Gruber (2. Platz 2007) dürfen sich zwar
Chancen auf einen Podestplatz ausrechenen, Titelfavorit ist aber Bernhard
Patschg (S). Bei den Nachwuchsschützen sollte zumindest eine Goldene dabei
sein.
11.01.2008 - Das Steirer-Duo jagt Supanic, Kleine Zeitung
Rene Genser und Johann Gruber wollen bei der Staatsmeisterschaft der
Weitschützen dem Salzburger das WM-Ticket abluchsen.
Bei den Staatsmeisterschaften am Weißensee geht es um mehr als nur um
einen Platz auf dem Siegertreppchen. Es geht um viel mehr. Denn punkto
WM-Kader ist die Messe noch lange nicht gelesen. Und es bleiben nur noch
zwei Qualifikations-Bewerbe um eines der vier Tickets für Südtirol zu
lösen. Eigentlich sind es nur drei, denn Bernhard Patschg ist fix gesetzt
und der "Salzburger Stier" führt auch die Rangliste an. Hinter ihm liegt
Bernhard Hutter auf dem zweiten Rang, gefolgt von Rene Genser. Der
Sebersdorfer muss sich den dritten Rang allerdings mit Otto Supanic
teilen. Johann Gruber liegt auf Platz fünf und steht somit noch ohne
WM-Ticket da.
"Johann und ich müssen Otto schlagen. Das ist trotz Meisterschaft das
vorrangige Ziel. Johann liegt fünf Punkte hinter Supanic und mir - das
wird keine leichte Aufgabe", erklärt Genser, der unbedingt zur WM will.
Patschg in Kärnten anzugreifen hat Genser allerdings nicht vor: "Er ist
momentan das Maß aller Dinge. Ihn zu fordern haben schon viele Schützen
probiert - es ging immer in die Hose. Um Bernhard schlagen zu können muss
man schon auf einen Umfaller von ihm hoffen." Das letzte
Qualifikationsschießen für die WM findet nächstes Wochenende in Stanz
statt.
Vor der Staatsmeisterschaft (16 Uhr) geht es am Samstag bereits bei der
U23-ÖM (12) und bei der Bundesliga (14) rund. Sascha Moosbrugger (WSV
Schladming) und Thorsten Mayer (SV Breitenau) werden in der U23-Kategorie
die steirischen Fahnen hoch halten. Mayer ist auch in der Bundesliga
dabei.
Neben den Meisterschaften steht ein absoluter Höhepunkt auf dem Programm:
Am Sonntag soll der Weltrekord im Weitschießen fallen. Manfred
Ziegelgruber aus Deutschland schleuderte den Stock 1989 auf dem Seeonersee
566,53 Meter hinaus. Eine 600-Meter-Bahn wurde auf in Kärnten bereits
vorbereitet.
Am Sonntag gehen auch noch Manuel Mossbrugger (U16/ESV Schladming), Manuel
Höflechner (U16/ESV Kleinsölk) und Kevin Grub (U18/Mönichwald) auf
Medaillenjagd.