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0.10.2009 - Weltrekord in Reichweite, Kleine Zeitung

In Niederöblarn gehen die besten Stockschützen auf Weitenjagd.
Weitenjäger unter sich, die Rollbahn wird zur Stocksportbahn

Der Weitensport ist der Ausreißer im Stocksport. Während es in den anderen Disziplinen auf Genauigkeit und Taktik ankommt, zählt bei den "Kraftlackln" unter den Eisstock- und Asphaltschützen nur die Weite. Sonst nichts.

Zwei Tage ist dieses Wochenende die österreichische Nationalmannschaft in Union-Sportzentrum Niederöblarn zu einem Trainingslehrgang einquartiert. Mit dem Jugendnationalteam feilen insgesamt 27 Athleten an ihrer Technik. Und sie gehen auf Weitenjagd. "Wenn ich schon das Nationalteam da habe, dann muss es auch einen Rekord-Versuch geben", sagt Dietmar Salmhofer, der durch seine Kontakte zum Weltklasse-Weiten-Stocksportler Rene Genser den Aufenthalt eingefädelt hat.

Genser ist Vize-Weltmeister im Einzel und Weltmeister mit der Mannschaft und spielt den Ball bei der Favoritenrolle gleich weiter: "Es kommt ganz darauf an, wie der Stier von Salzburg drauf ist." Gemeint ist Bernhard Patschg, in dem der Steirer Genser den härtesten Konkurrenten sieht. Ob sich wirklich ein Weltrekord ausgeht? "Das kommt darauf an, wie der Belag der Rollbahn beschaffen ist und ob unser Plattenmaterial dafür optimal geeignet ist", erklärt Genser. Aber: "Möglich ist alles. Auch mehr als der bisherige Rekord von 201 Metern."

Der Kleinsölker Martin Höflechner, ebenso wie Sascha Moosbrugger aus Schladming im Jugend-Kader, hat mit Trainer Peter Thaler das Rollfeld getestet. "Es wird sehr, sehr schwierig", sagt Thaler. "Aber warten wir auf die Top-Athleten." Der Rekordversuch beginnt am Samstag (16 Uhr) im Rahmen des Sturm- und Kastanienfestes.
GERHARD PLIEM



10.01.2009 - Der "Stier" schlug wieder zu, Kleine Zeitung
Achter Titel für Bernhard Patschg im Weitschießen.
Bernhard Patschg, der Salzburger Stier, hat wieder zugeschlagen: Der Weltmeister sicherte sich auf dem Kärntner Weißensee seinen achten Staatsmeistertitel im Weitschießen. Bereits mit dem ersten Versuch stellte er mit 230,51 Metern die Tageshöchstweite auf. Rene Genser (216,25 m) verpasste als Vierter das Podium. Der Sebersdorfer setzte seinen ersten Versuch in den Sand und wurde dann ein Opfer der stark zunehmenden Kälte, bei der keine großen Weiten mehr möglich waren. Zweiter wurde Bernhard Hutter (S/229,21 m), Dritter Manuel Reischl (OÖ/227,42 m). Sonntag soll in Kärnten der Weltrekord im Weitschießen fallen.


Staatsmeisterschaft: 1. B. Patschg (S) . . . 4. Rene Genser (Sebersdorf), 7. Thorsten Mayer (Breitenau). - U23-ÖM: 1. Josef Patschg (S), 2. Mayer, 3. Sascha Moosbrugger (Schladming) . . . 8. Manuel Höflechner (Kleinsölk)

08.01.2009 - Gruber ist wieder da, Kleine Zeitung
Die Weitschützen aus dem Hartbergerland waren bei den Landesmeisterschaften Titelhamster. Nun wollen sie auch bei den Staatsmeisterschaften zuschlagen.
Landesmeistertitel im Doppelpack holte sich in der Stanz der 14-jährige Sebersdorfer Maximilian Zwickl. Er sicherte sich Gold in der U14 und auch eine Klasse höher in der U16. In seiner eigentlichen Altersklasse war er als haushoher Favorit in den Bewerb gegangen und gewann 28 Meter vor Gerhard Schwab auch überlegen. Sensationell war der Sieg des 14-jährigen Talents in der U16, wo er den Schladminger Manuel Moosbrugger um sieben Meter ebenfalls klar distanzierte.

Kräftiges Lebenszeichen. In der U19 gab Kevin Gruber mit seinem Sieg ein kräftiges Lebenszeichen von sich. "Ich weiß, dass ich auf Eis stärker bin. Den Grund kenne ich selbst nicht genau, vielleicht liegt es an der für Eis besseren Stockauflage", sagt der Mönichwalder. Auch in der Schule war es im Dezember ein wenig ruhiger, deshalb konnte er noch konsequenter trainieren als sonst. Ein paar gute Tipps von Papa Hans Gruber, der mehr als zwei Jahrzehnte als mehrfacher Welt- Europa- und Staatsmeister die Weitensportszene mitprägte, waren da sicher auch sehr nützlich. "Gute Ratschläge kann man immer gut gebrauchen", meint Kevin Gruber.

Vormachtstellung. Das Vertrauen wirkte sich auch im Wettkampf aus. Er verwies den bisherigen Dominator der Saison,
Philipp Baumgartner aus Sebersdorf, um fast sechs Meter auf Platz zwei. Franz Seidl aus Sebersdorf komplettierte hier mit seinem dritten Platz die Vormachtstellung der Weitschützen aus dem Hartbergerland. Im Landescup ließ René Genser (Sebersdorf) keinen Zweifel über seinen Sieg aufkommen. Er gewann mit zehn Metern Vorsprung auf Sascha Moosbrugger (Schladming).

EM-Tickets. Alle sind nun perfekt auf EM-Kurs, bei der Staatsmeisterschaft am Weißensee am Wochenende wollen sie die EM-Tickets lösen. Für Genser geht es sogar um noch mehr: Er fühlt sich in Bestform und möchte den in den letzten Jahren unbezwingbaren Salzburger Bernhard Patschg biegen.
JOSEF SUMMERER


03.01.2009 - Zehn Punkte zurück, aber Leitersdorf jubelte noch, Kleine Zeitung
Mit 24:24 gegen Fresing holt Leitersdorf Landesmeister-Titel im Eisschießen.
Hochspannung bis zum letzten Stock! Der Landesmeister 2008 im Eisschießen heißt RSU Leitersdorf. Herbert Laffer, Martin Laffer, Christoph Ulz, Erich Trummer und Markus Dreiszger setzten sich im Finale in Weiz gegen Fresing mit 24:24 durch. Bei Punktegleichheit entscheidet ja für gewöhnlich die letzte Kehre, die ging an die Leitersdorfer. Laffer und Co. hatten aber auch den Bonus, als Vorrundensieger nach Weiz gekommen zu sein.

Gold vor Augen. Dabei hatten die Fresinger (Arnold Pronegg, Johann Pölzl, Markus Wippel, Volker Truschnegg und Manfred Pusnik) Gold schon vor Augen. Zwei Kehren vor Schluss führten sie noch 24:14. Doch die Leitersdorfer konterten noch mit zwei "Fünfern". Bronze sicherte sich Landscha/Weiz (Walter Lamprecht, Walter Votter, Manfred Weber, Manfred Neuhold und Hermann Votter) mit einem 41:11 über Eis Lannach.

Weitschützen. Auch die Weitschützen ermittelten ihre neuen Meister. Sascha Moosbrugger räumte in Stanz sowohl den Titel bei den Herren als auch in der U23-Klasse ab. Nur im "Landescup" musste er sich Rene Genser geschlagen geben. Auf zwei Titel brachte es auch Maximillian Zwickl. Er war in der U16- bzw. U14-Kategorie nicht zu biegen. Gold in der U19-Klasse ging an Kevin Gruber.

Dienstag. Am Dienstag ist in Liebenau (ab 7 Uhr) Großkampftag: Landesmeisterschaft Ziel für alle Klassen!
SIGI PALZ


30.12.2008 - - Hartberger haben die EM fest im Visier, Kleine Zeitung
Rene Genser jagt den Salzburger Bernhard Patschg. Seine Sebersdorfer "Schüler" haben ihr EM-Ticket so gut wie sicher in der Tasche.

Die Stock-Weitschützen aus dem Bezirk Hartberg sind weiter auf Europameisterschaftskurs. Da am Weißensee zu wenig Eis war, musste das EM-Qualifikationsschießen nach Winklarn (Niederösterreich) verlegt werden, wo Rene Genser und Co. wieder vorne mitmischten. Genser belegte zwei Mal Rang zwei hinter Bernhard Patschg aus Salzburg und ist drauf und dran, den derzeit scheinbar unbesiegbaren Salzburger endlich einmal zu biegen.

Gensers "Schüler" aus Sebersdorf, Philipp Baumgartner und Max Zwickl, haben ihr EM-Ticket so gut wie sicher in der Tasche, wenn sie ihre Form einigermaßen halten können. Baumgartner war in der U19 einmal vorne und musste sich einmal dem Salzburger Christian Zeber knapp geschlagen geben. Der erst 14-jährige Max Zwickl wird in der U16 schon zu einer festen Größe. Er landete wieder zwei Mal am Podest. Nach einem dritten Rang im Samstagbewerb katapultierte sich das Riesentalent am Sonntag erstmals in der U16 auf Rang zwei.

EM-Chancen. Auch der Mönichwalder Kevin Gruber hat noch EM-Chancen. Mit den Plätzen fünf und vier am vergangenen Wochenende hat er noch alle Chancen, sich ins Vier-Mann-Aufgebot der U19 zu schießen. Die letzten Qualifikationsbewerbe für die EM im Februar gehen am 3. und 4. Jänner bei der Landesmeisterschaft in der Stanz und am 10. und 11. Jänner bei der Staatsmeisterschaft am Weißensee (Kärnten) in Szene.
JOSEF SUMMERER


26.11.2008 - Baumgartner hat die EM fest im Visier, Kleine Zeitung
Neben Philipp Baumgartner überzeugten auch die anderen Weitschützen der Sebersdorfer Stocksportler in den Österreich-Cup-Bewerben.

Die Sebersdorfer Eisstockschützen zeigten sich beim Österreichcup in Winklarn (NÖ) von ihrer besten Seite. Philipp Baumgartner, Rene Genser, Max Zwickl und Franz Seidl mischten im Spitzenfeld mit und haben gute Karten für Tickets auf die Europameisterschaft, die Anfang Februar 2009 auf dem Weißensee in Kärnten stattfindet.

U19-Schütze Baumgartner belegte im ersten Wertungsdurchgang Platz zwei und siegte im zweiten. Damit holte er sich die Gesamtwertung aller vier Bewerbe des Österreich-Cups und führt auch die Qualifikationswertung für die EM vor den beiden Salzburgern Christian Zeber und Josef Huber an. Kevin Gruber aus Mönichwald und Franz Seidl aus Sebersdorf kamen in der Österreich-Cup-Endwertung auf die Ränge vier und fünf. Beide haben noch gute Chancen auf ein EM-Ticket.

Rene Genser. Dasselbe gilt für die Sebersdorfer Rene Genser in der allgemeinen Klasse und Max Zwickl (U16). Genser unterlag dem als fast unschlagbar geltenden Salzburger Bernhard Patschg, liegt aber auf dem gesicherten zweiten Rang im Kampf um die EM-Tickets. Eine weitere Talentprobe legte der 14-jährige Max Zwickl ab. Er belegte bei beiden Bewerben sowie in der Gesamtwertung Rang drei.

Nationalkader. Alle vier Sebersdorfer gehören dem Nationalkader an. Kommendes Wochenende gibt es einen Lehrgang in Schielleiten. Am 27. und 28. Dezember trainiert der Nationalkader auf dem Weißensee, um für die EM einen kleinen Vorteil zu haben. Den Abschluss des Kadertrainings bildet ein Qualifikationsbewerb für die EM-Plätze. Bei den Staatsmeisterschaften Anfang Jänner fällt dann die endgültige Entscheidung.


18.06.2008 -  Zwickl zeigte wieder auf
Zweite Plätze für Österreich in Bayern. Beim internationalen Vierländerwettkampf der Stockweitschützen zwischen Deutschland, Italien, Tschechien und Österreich in Fridolfing in Bayern legte der Sebersdorfer Max Zwickl erneut eine Talentprobe ab.

 

Jungspund. Der 13-Jährige war der mit Abstand jüngste Starter in seiner Klasse und holte sich in der U16-Kategorie mit seinen Mannschaftskollegen Christopher Weiß, Rene Kaufmann und Christian Seber hinter Deutschland Rang zwei.

 

Zweiter Platz. Kevin Gruber aus Waldbach mit dem U18-Team und Rene Genser (Sebersdorf) mit dem österreichischen Nationalteam mussten sich mit ihren Mannschaften ebenfalls Deutschland geschlagen geben und jeweils mit Rang zwei Vorlieb nehmen. Für Rene Genser gab es auch in der Einzelwertung den hervorragenden zweiten Platz.

02.05.2008 - Favorit auf den Titel.
In Abwesenheit von Bernhard Patschg, der wegen einer Schulterprellung pausieren muss, gilt Rene Genser als größter Favorit auf den Titel. Der Steirer will Landsmann Gruber zu seinem Abschied aber sicher kein Geschenk machen: "Ganz glaube ich dem Hans nicht, wenn er sagt, dass er es nicht mehr ganz so ernst nimmt." Grubers Sohn Kevin wird in Ternitz wie auch der Sebersdorfer Philipp Baumgartner in der U18 antreten.

01.03.2008 - Drei von fünf Titeln bei Eisstock-WM an Österreich, Krone

Die rot-weiß-roten Eisstockschützen haben am Freitag bei den 8. Weltmeisterschaften in Klobenstein in Südtirol ordentlich abgeräumt. Im Ziel-Einzelbewerb feierten die Herren einen Doppelerfolg: Der Steirer Manfred Gutmann eroberte vor Bernd Fischer die Goldmedaille. Auch im Mannschaftsbewerb erkämpften sich Weltrekordler Gutmann, Fischer, Franz Roth und Thomas Fuchs das wertvollste Edelmetall.

Im Weitenbewerb triumphierte das österreichische Herrenteam (Bernhard Patschg, Rene Genser, Johann Gruber, Bernhard Hutter) mit einem Gesamtscore von 347,30 Metern vor Deutschland mit 325,25 m und Italien mit 276,84. Das ergab unterm Strich drei von fünf möglichen Titeln am ersten Entscheidungstag.

Bronze für Damen
Das rot-weiß-rote Damenteam um Susanne Sohm-Armellini, Romana Waldner, Silvia Gutmann-Wild und Rosemarie Strieder sicherte sich im Mannschafts-Zielbewerb die Bronzemedaille. Die österreichische Edelmetall-Sammlung komplettierte die Silbermedaille von Gutmann-Wild im Ziel-Einzelbewerb.

01.03.2008 -
Österreicher räumen bei WM ab, ORF

Die österreichischen Eisstockschützen haben am Freitag bei den achten Weltmeisterschaften in Klobenstein (Südtirol) ordentlich abgeräumt.

Im Ziel-Einzelbewerb feierten die Herren einen Doppelerfolg: Der Steirer Manfred Gutmann eroberte vor Bernd Fischer die Goldmedaille. Auch im Mannschaftsbewerb erkämpften sich Weltrekordler Gutmann, Fischer, Franz Roth und Thomas Fuchs das wertvollste Edelmetall.

Im Weitenbewerb triumphierte ebenfalls das österreichische Herren-Team (Bernhard Patschg, Rene Genser, Johann Gruber, Bernhard Hutter) mit einem Gesamtscore von 347,30 Metern vor Deutschland (325,25) und Italien (276,84). Das ergab unter dem Strich drei von fünf möglichen Titeln am ersten Entscheidungstag.

Österreichs Damen-Team mit Susanne Sohm-Armellini, Romana Waldner, Silvia Gutmann-Wild und Rosemarie Strieder sicherte sich im Mannschaftszielbewerb die Bronzemedaille. Die österreichische Edelmetallsammlung komplettierte die Silbermedaille von Gutmann-Wild im Ziel-Einzelbewerb.

28.02.2008 - Zwei Goldjäger im Doppelzimmer, Kleine Zeitung

Johann Gruber und Rene Genser haben heute bei der WM im Mannschaftsbewerb der Weitschützen Gold im Visier.
Johann Gruber und Rene Genser sind bei der WM hungrig nach Medaillen

Gelöst wirkte das oststeirische Weitschützenduo Johann Gruber und Rene Genser beim ersten Training auf dem Eisring vor der Arena Ritten in Südtirol. "Wir sind einfach froh, dass wir bei der WM sein dürfen. Die Anspannung kommt am Wettkampftag ganz von selbst. Da bin ich nicht mehr so locker", sagte Rene Genser zwischen zwei Trainingsschüssen. Der Sebersdorfer legte einen Versuch nach dem anderen nahezu perfekt aufs Eis und Kollege Gruber stand ihm um nichts nach - es läuft. Beide scherzten und waren guter Dinge, mussten vom Physiotherapeuten sogar ein bisschen gebremst werden. "Sie wollen pausenlos schießen. So kurz vor dem Bewerb ist diese Beanspruchung aber nicht optimal", erklärt Harald Kopper.

Mannschaftshotel. Im Mannschaftshotel der Österreicher teilen sich die steirischen Kraftpakete ein Zimmer, genauer gesagt ein Doppelbett. Gestritten wird maximal um die Fernbedienung. "Wer sie hat bestimmt das Programm - das ist schon in Ordnung. Auf jeden Fall besser als die Aussicht. Ein paar Meter vor unserem Hotelzimmer ist der Berg", schmunzelt der Mönichwalder Europameister Gruber.

Griff nach Gold. Heute greifen die beiden Athleten mit Einzelweltmeister Bernhard Patschg und dessen Salzburger Landsmann Bernhard Hutter nach Gold in der Mannschaft, morgen folgt dann der Einzelwettkampf. Eine Medaille ist auch da für beide Steirer drinnen.
GEORG MICHL, KLOBENSTEIN

31.01.2008 - Zwei auf der Jagd nach Edelmetall, Kleine Zeitung

Baumgartner und Gruber greifen bei der Weiten-EM der Junioren an.
An diesem Wochenende geht es für die männlichen steirischen Eisstockschützen ans Eingemachte. Die Königsklasse - die Staatsmeisterschaft im Mannschaftsspiel - geht in Dornbirn über die Bühne und in Freilassing (GER) werden die Junioren-Europa- und U23-Weltmeister im Weitschießen ermittelt.

U23-WM. Zum ersten Mal wird am Samstag in Freilassing eine U23-WM ausgetragen. Mit Thorsten Mayer (Breitenau) und Sascha Moosbrugger (Schladming) sind zwei Steirer im Vier-Mann-Kader. Philipp Baumgartner (Sebersdorf/U18), Kevin Gruber (Mönichwald/U18), Manuel Höflechner (Kleinsölk/U16) und Manuel Moosbrugger (Schladming) vertreten die steirischen Fahnen bei der EM.

EM-Medaillentipp. "Mein einzig echter EM-Medaillentipp bei den Einzelbewerben ist Baumgartner. Höflechner und Sascha Moosbrugger sind noch zu jung und Gruber ist leider nicht in Topform", analysiert Weiten-Fachwart Helmut Aglassinger, "In der U23 ist es ausgeglichen, aber die Deutschen sind verdammt stark. Da braucht man schon einen besonders guten Tag. Bei der Mannschaft ist alles drin."

Spekulation mit Medaille. Der Sebersdorfer Baumgartner spekuliert auch selbst mit einer Medaille: "Es läuft gut. Ein Platz auf dem Stockerl sollte drin sein, aber die Konkurrenz aus Deutschland ist wirklich sehr stark." Mit seinem Kollegen Kevin Gruber macht sich der amtierende österreichische U18-Meister heute per Bus auf die Reise nach Deutschland. Trainiert wurde bis zum letzten Moment - natürlich mit seinem Mentor Rene Genser.


17.01.2008 - 37 steirische Schützen greifen nach Edelmetall, Kleine Zeitung

Gleich zwei rot-weiß-rote Meisterschaften stehen an diesem Wochenende auf dem Programm. Im Ziel- und im Weitenbewerb gilt es 13 Medaillen zu verteidigen.
Eine harte Aufgabe wartet auf die 37 qualifizierten Schützen an diesem Wochenende in Linz (Ziel) und am Weißensee (Weiten). Immerhin brachten die Zielschützen im vergangenen Jahr neun und die Weitschützen vier Medaillen von den Meisterschaften nach Hause - das gilt es im Jahr der WM zumindest zu verteidigen.
Landesfachwart Hans-Jürgen Lenert hat für die Kleine Zeitung vor dem "Super-Wochenende" die steirischen Schützen genau unter die Lupe genommen und ihre Medaillenchancen eingeschätzt (siehe Kästen links). Die Topfavoriten in Linz sind die üblichen Verdächtigen: Weltrekordhalterin und Titelverteidigerin Silvia Gutmann-Wild, ihr Ehemann und Weltmeister Manfred Gutmann sowie Landesmeister Franz Roth sind die heißesten Kandidaten auf Staatsmeisterschafts-Gold.
Alexandra Puntigam (U23, U18) und Simone Steiner (U18, U16) werden gleich in zwei Klassen ihr Glück versuchen. Puntigam hat im Gegensatz zu ihrer jüngeren Kollegin schon Meisterschaftserfahrung. 2007 holte sie bereits U23-Gold. Die x-fache Staatsmeisterin Christine Holzegger darf man bei den Seniorinnen schon gar nicht außer Acht lassen.
Zweiter Versuch
Die Weitschützen starten am Samstag den zweiten Versuch, ihren Meister zu küren. Letztes Wochenende musste die Titelentscheidung kurzfristig verschoben werden - es war zu warm. Am Samstag wird es aber sicher einen Meister geben, denn notfalls wird auf der Asphaltanlage in Klagenfurt geschossen. Rene Genser und Johann Gruber (2. Platz 2007) dürfen sich zwar Chancen auf einen Podestplatz ausrechenen, Titelfavorit ist aber Bernhard Patschg (S). Bei den Nachwuchsschützen sollte zumindest eine Goldene dabei sein.

11.01.2008 - Das Steirer-Duo jagt Supanic, Kleine Zeitung

Rene Genser und Johann Gruber wollen bei der Staatsmeisterschaft der Weitschützen dem Salzburger das WM-Ticket abluchsen.
Bei den Staatsmeisterschaften am Weißensee geht es um mehr als nur um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Es geht um viel mehr. Denn punkto WM-Kader ist die Messe noch lange nicht gelesen. Und es bleiben nur noch zwei Qualifikations-Bewerbe um eines der vier Tickets für Südtirol zu lösen. Eigentlich sind es nur drei, denn Bernhard Patschg ist fix gesetzt und der "Salzburger Stier" führt auch die Rangliste an. Hinter ihm liegt Bernhard Hutter auf dem zweiten Rang, gefolgt von Rene Genser. Der Sebersdorfer muss sich den dritten Rang allerdings mit Otto Supanic teilen. Johann Gruber liegt auf Platz fünf und steht somit noch ohne WM-Ticket da.
"Johann und ich müssen Otto schlagen. Das ist trotz Meisterschaft das vorrangige Ziel. Johann liegt fünf Punkte hinter Supanic und mir - das wird keine leichte Aufgabe", erklärt Genser, der unbedingt zur WM will.
Patschg in Kärnten anzugreifen hat Genser allerdings nicht vor: "Er ist momentan das Maß aller Dinge. Ihn zu fordern haben schon viele Schützen probiert - es ging immer in die Hose. Um Bernhard schlagen zu können muss man schon auf einen Umfaller von ihm hoffen." Das letzte Qualifikationsschießen für die WM findet nächstes Wochenende in Stanz statt.
Vor der Staatsmeisterschaft (16 Uhr) geht es am Samstag bereits bei der U23-ÖM (12) und bei der Bundesliga (14) rund. Sascha Moosbrugger (WSV Schladming) und Thorsten Mayer (SV Breitenau) werden in der U23-Kategorie die steirischen Fahnen hoch halten. Mayer ist auch in der Bundesliga dabei.
Neben den Meisterschaften steht ein absoluter Höhepunkt auf dem Programm: Am Sonntag soll der Weltrekord im Weitschießen fallen. Manfred Ziegelgruber aus Deutschland schleuderte den Stock 1989 auf dem Seeonersee 566,53 Meter hinaus. Eine 600-Meter-Bahn wurde auf in Kärnten bereits vorbereitet.
Am Sonntag gehen auch noch Manuel Mossbrugger (U16/ESV Schladming), Manuel Höflechner (U16/ESV Kleinsölk) und Kevin Grub (U18/Mönichwald) auf Medaillenjagd.
 

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